Seit über 25 Jahren fertigt die Zirbus technology GmbH Autoklaven für Labor, Forschung, Medizin und Produktion.

Dampfsterilisator

In unserer Fachabteilung Steriline bieten wir Ihnen eine Produktpalette vom 25 Liter Labor-Tischautoklaven bis hin zur Pharma-Produktionsanlagen mit bis zu 5.000 Litern Kammervolumen. Abgerundet wird unser Angebot durch Wasch- und Abwassersterilisatoren für Laboranwendungen sowie Autoklaven für Sonderanwendungen, wie z.B. Hochdruckautoklaven, Spezial-Autoklaven zur Herstellung von Radiopharmaka oder Einbauautoklaven für den mobilen Betrieb in Fahrzeugen.

Als zertifizierter Hersteller nach ISO 9001 mit HP0 Zulassung bieten wir neben unseren Serienprodukten auch die Flexibilität, auf Ihre Sonderwünsche einzugehen. Wir realisieren für Sie spezielle Abmessungen der Kammer oder des Gehäuses, ändern die Druckparameter nach Wunsch oder installieren Sonderkomponenten. Dabei sorgt eine strikte Einhaltung der ISO-Zertifizierung für eine gesicherte Qualität der Produkte.

Die Fertigung unserer Geräte und Anlagen findet in vollem Umfang im Werk Bad Grund/Niedersachsen statt. Nach dem Verkauf sorgt unser Werkskundendienst ServTec für eine fachgerechte und preiswerte Wartung. Kurze Reaktionszeiten sorgen im Fall von Unregelmäßigkeiten für schnelle und qualifizierte Hilfe. Weitere Dienstleistungen wie Qualifizierung und Validierung stehen auf Wunsch ebenfalls zur Verfügung.

Autoklaven direkt von ZIRBUS technology

Eckige Sterilisationskammer nach dem BoTec- Prinzip, hochfest und effizient. Daraus resultieren kürzere Chargenzeit bei gleichzeitiger Energieersparnis. Wir bieten Ihnen 10 Jahre Garantie auf die Innenkammer und den Dampfkessel. Durch die eckige Kammer wird eine optimale Ausnutzung des Kammervolumens erreicht. Im Vergleich zu einer Rundkammer mit gleichem Kammervolumen, ist die Beladekapazität ca. 36% höher.  Kammer, Doppelmantel und Dampferzeuger sind komplett aus korrosionsfreiem Edelstahl 1.4571/ AiSi 316Ti gefertigt. Gehäuse  und Tragrahmen sind komplett aus korrosionsfreiem und gegen alle handelüblichen Desinfektionsmittel beständigem Edelstahl 1.4301/ AiSi 304 gefertigt. Zusätzlich ist das Gehäuse zur leichten Reinigung Seiden- Matt gebürstet. Alle dampfberührenden Rohrleitungen sind aus Edelstahl 1.4404/ AiSi 316L gefertigt und partikelfrei isoliert. Pneumatisch gesteuerte Edelstahl- Ventile für eine lange Lebensdauer und geringe Betriebskosten. Touchscreen- Steuerung für höchste Variabilität und eine einfache Bedienung. Alle verbauten Komponenten stammen von Namenhaften Herstellern, wodurch eine Ersatzteilversorgung von mehr als 10 Jahren gewährleistet werden kann. Nachrüstung der Optionen auch nach Auslieferung noch möglich. Welcher Autoklav für was?

Laborautoklav - Tischgerät

Der Tischautoklav für die Sterilisation von kleinen Flüssigkeitsmengen, Festkörpern und Abfällen.  Ausgestattet mit der Technologie der Großgeräte. Nicht geeignet für Pharmaanwendung nach GMP-Vorschriften und als Durchreicheautoklav.

Vertikales Standgerät für Aufgaben im Labor

Konstruktionsbedingt, durch das vertikal Be- und Entladen, eignen sich diese Autoklaven besonders für die Sterilisation von leichten Gütern z.B. Abfällen in Sterilisierbeuteln. Eine optional erhältlich Beladehilfe, ermöglicht aber auch das Rückenschonende Be- und Entladen von schweren Sterilisiergütern bis 25kg, z.B. von gefüllte Mediumsflaschen und Fermenter.

Horizontales Standgerät vielseitig einsetzbar

Der mittelgroße Laborautoklav eignet sich für jegliche Sterilisationsanwendung und ist in der Kompaktversion mit einer nutzbaren Kammerhöhe von bis zu 850mm lieferbar.
Tauglich als Produktions- Durchreicheautoklav für die Pharmaindustrie mit Gasdichter Abtrennung oder als Autoklav für die Sterilisation von Nährböden an einem Universitätslabor.

Groß- und Produktionsautoklav

Diese werden nach Kundenvorgabe gefertigt. Sie können z.B. für den Grubeneinbau vorgesehen werden, so das eine ebenerdige Beschickung erfolgen kann. Auch sind verfahren wie Heiß- Wasserberieselung für die Sterilisation von Ampullen oder Bags möglich.

Warum eckig und nicht rund?

Autoklaven

Der einzige Vorteile einer runden Kammer gegenüber einer eckigen Kammer liegt in der Konstruktion, da sich in einem runden Körper die Drücke gleichmäßig verteilen. Aufgrund moderner Konstruktions- und Fertigungsmethoden nimmt eine eckige Kammer jedoch die auftretenden Kräfte im gleichen Maße auf.

Vorteile einer eckigen Kammer

  • Der Nutzraum der Sterilisationskammer kann vollständig genutzt werden, Kammervolumen = Nutzvolumen. Dadurch müssen im Vergleich zur runden Kammer mit gleichem Kammervolumen weniger Chargen zur Sterilisation bei gleicher Beladung gefahren werden.
  • Ersparnisse in den Bereichen: Energie, Zeit, Wartungskosten
  • Geringere Platzbedarf des Autoklaven am Aufstellungsort und für Be- und Entladung, da die Zirbus Horizontal Autoklaven mit einer automatisch verfahrender Vertikaltür ausgestattet sind. Im Vergleich dazu, sind Rundkammer- Autoklaven in der Regel mit großen Klapptüren ausgestattet, welche im Öffnungs- und Schließprozess viel teuren Laborplatz vor dem eigentlichen Gerät benötigen.

Alles was man über Autoklaven wissen muss

Begriff und Geschichte

Der Autoklav (lat. für selbstschließend) ist ein geschlossener Behälter, der zur Sterilisation von Instrumenten und Materialien verwendet wird. Je nach Größe und Inhalt werden die Materialien mit Dampf unter Hochdruck ab 121 Grad Celsius für eine vorgegebene Zeit erhitzt. Erfunden wurde der Autoklav 1879 vom französischen Mikrobiologen Charles Chamber, der auch mit Louis Pasteur zusammengearbeitet hat. Als Vorläufer gilt der Dampfkochtopf, der schon 1679 vom französischen Physiker Denis Papin erfunden wurde. Heute werden beim Autoklavieren oder sterilisieren hauptsächlich zwei Verfahren eingesetzt. Beim Vakuumverfahren wird die Luft wechselweise evakuiert und durch Dampfeinströmungen erhitzt. Im Strömungs- oder Gravitationsverfahren wird die Luft durch gesättigten Dampf verdrängt (Schnellkochtopf-Prinzip). Daher auch die Bezeichnung Dampfsteilisator.

Autoklaven gibt es heute in vielen Größen und Bauformen. Geräte dieser Art sind in der Mikrobiologie, Medizin, Zahnmedizin, Mykologie, Tiermedizin und Prothetik weit verbreitet. In der Lebensmittelindustrie werden Produktionsanlagen eingesetzt, um Lebensmittel ohne Kühlung länger haltbar zu machen. Die Glasindustrie verwendet diese Geräte bei der Herstellung von Verbundglas. Selbst in der Baustoffindustrie werden die Druckbehälter zum Aushärten von Kalksandstein und Beton eingesetzt. In Forschungsinstituten und Universitäten werden speziell entwickelte Laborautoklaven in der medizinischen-, pharmakologischen- und biotechnologischen Forschung verwendet. Moderne Laborautoklaven besitzen dicke Außenwände aus Edelstahl und halten Drücken von 150 Bar stand (siehe Hochdruckautoklaven).

Um die Kontamination mit Mikroorganismen möglichst gering zu halten, gelten in der Pharma-Industrie bei der Herstellung von Arzneimitteln besondere Anforderungen. Die Sterilität der Produktionsgegenstände und der Reinraumbekleidung sind wesentliche Aspekte der Arzneimittelherstellung. Auch in Kliniken und Arztpraxen ist die Desinfektion und Sterilisation der Instrumente eine unerlässliche Voraussetzung für eine sichere Arbeitsweise. Bei der Heißluftsterilisation von Instrumenten wird Hitze eingesetzt, um Instrumente steril zu machen. Das Autoklav-Verfahren ist eine Weiterentwicklung der Heißluftsterilisation. Durch eine Kombination von hohen Temperaturen und Druck wird eine ausreichende Sterilisation der Instrumente erreicht. Durch den höheren Druck, können die Instrumente bei niedrigeren Temperaturen behandelt werden, denn einige Instrumente vertragen keine hohen Temperaturen.

Auf dem Gebiet der Entsorgung werden Autoklaven zunehmend zur Behandlung und Sterilisation von Abfällen und pathogenen Krankenhausabfällen eingesetzt. Dabei werden die potenziell infektiösen Substanzen unter Druck durch den Einsatz von Dampf neutralisiert. Bakterien, Viren, Pilze und Sporen werden ab 121 Grad Celsius oder 134 Grad Celsius zerstört. Es gibt nur wenige Organismen, wie beispielsweise Prionen, die diese Temperatur überleben und durch andere Mittel denaturiert werden. Hitzelabile Stoffe wie einige Kunststoffe oder Papier, das durch den Dampf beschädigt wird, müssen auf einem anderen Weg sterilisiert werden. Nach der Behandlung in einem Autoklav sind die Abfälle nicht mehr infektiös und können umweltverträglich entsorgt werden. Für Autoklaven, die überwiegend zur Sterilisierung eingesetzt werden sind regelmäßige Funktionskontrollen vorgeschrieben.

Weitere Infos zum Thema finden Sie bei Wikipedia.